Meine geräuschlose USV

Für die Absicherung meiner Technik wie meines NAS, meiner Haussteuerung etc. gegen Stromausfälle und Spannungsspitzen verwende ich eine kleine USV – die APC Back-UPS ES 700.

Die USV hängt über USB an meinem NAS welches den bei einem Stromausfall automatisch herunterfährt.

Die Krux mit dem Alarm

Die USV testet regelmäßig den Zustand des eigenen Akkus. Wird festgestellt, dass der Akku defekt ist (was nach etwa 2 Jahren der Fall war), ist ein kritisches Ereignis eingetreten, was die USV augenblicklich mit einem schrillen, ununterbrochenen hochfrequenten Pfeifen kundtut.

Selbstverständlich musste dieser Alarm nachts ausgelöst werden, als ich gerade tief und fest schlief. Ganz toll. Also brauche ich eine Lösung, die Sicherstellt, dass ich zwar informiert werde, aber dafür nicht sofort geweckt werde.

Mein erster Gedanke war, eine neue USV anzuschaffen, welche komplett geräuschlos ist und auf keinen Fall einen akustischen Alarm auslöst. Überraschender Weise konnte ich keine kleinen USVs finden, die explizit diese Eigenschaft aufweisen.

Mein zweiter Gedanke war, den internen Lautsprecher / Signalgeber abzuklemmen.

Doch die Lösung ist viel einfacher als das!
Durch einen kleinen Tipp im Internet fand ich heraus, dass die USV mittels der kostenfreien Hersteller-Software „PowerCute“ auch konfiguriert werden kann.

Das geht sehr einfach:
Die Software installieren und die USV mittels USB am PC anstecken. Nun lässt sich im Abschnitt „Benachrichtigungen“ die akustische Warnung deaktivieren:

Nun kann die USV wieder vom Rechner getrennt und die Software deinstalliert werden. Künftig ist die USV stumm! 🙂

Wichtig: Die meisten NAS können nur den Batterieladestand der USV auslesen – wie z.b. mein Synology DS216j. Informationen über defekte Batterien erhalte ich daher nicht. Das NAS sieht eben nur, dass die Batterie voll ist – aber ob sie auch lange hält, ist die unbekannt. Das Thema wird auch teilweise in den einschlägigen Foren diskutiert.

Bis eine automatisierte Variante da ist, rate ich daher dazu, in groben Abständen (z.b. alle halbe Jahr) die USV am Rechner anzustecken und mittels PowerCute den Status der Batterie zu prüfen.

Weiterführend:
Eine mögliche Variante wäre auch, per Zeitschaltuhr die Stromzufuhr der USV wöchentlich für 10 Minuten zu unterbrechen und sich nur bei unter 50% Batterieladestand Warnungen mailen zu lassen. So sollte man rechtzeitig merken, wenn die Batterie schwächelt.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.